Archiv der Kategorie 'Persönlichkeitspsychologie'

Konformismus

Konformismus

Konformismus ist ein moralisch-psychologisches und moralisch-politisches Konzept, das eine opportunistische Position in der Gesellschaft, eine inaktive Übernahme des bestehenden sozialen Gefüges und ein politisches Regime impliziert. Darüber hinaus ist es eine Bereitschaft, die vorherrschenden Ansichten und Überzeugungen auszutauschen, um mit der allgemeinen Haltung, die in der Gesellschaft vorherrschend ist, übereinzustimmen. Konformität wird auch als Ablehnung des Kampfes gegen die vorherrschenden Tendenzen angesehen, auch wenn sie intern abgelehnt werden und sich von [...]

Stigmatisierung

Stigmatisierung

Stigmatisierung ist die Zuordnung einer umgebenden Gesellschaft zu einer Person mit bestimmten Merkmalen, meistens mit negativer Ausrichtung, aufgrund äußerer formaler Faktoren aufgrund kultureller Gepflogenheiten, politischer oder persönlicher psychologischer Komplexe. Dieses Phänomen stammt aus dem Griechischen und bedeutet Stigma. So wird beispielsweise eine mit einer psychischen Störung diagnostizierte Person häufig auf ein übermäßiges Verlangen nach gewalttätigen Handlungen oder auf die Unfähigkeit, fruchtbar zu arbeiten, zurückgeführt. Soziale [...]

Selbstaufopferung

Selbstaufopferung

Selbstaufopferung ist die Vernachlässigung der persönlichen Interessen eines Menschen, um das Wohlergehen eines anderen zu erhalten. Einfach ausgedrückt ist dies der Wunsch, sich zu weigern, persönliche Ziele, Freuden, oft sogar das Leben, zu erfüllen, um die Vorteile und Interessen anderer Personen zu schützen. Selbstaufopferung wird als extreme Form des Altruismus angesehen. Im modernen Hochgeschwindigkeitsrhythmus des Lebens, in einem Universum, in dem Technologie herrscht und die allgegenwärtige Tendenz zu persönlichem Gewinn [...]

Selbstfressend

Selbstfressend

Selbstessen ist eine Gewohnheit der Selbstbeobachtung und Selbstkritik. Samojede heißt Wut und Unzufriedenheit, auf die eigene Person gerichtet. Es ist durch das Vorhandensein mehrerer Erscheinungsformen gekennzeichnet, nämlich: weich, steif und trostlos. Die sanfte beinhaltet die Angewohnheit, die eigene Persönlichkeit zu beschuldigen, die harte beinhaltet die Angewohnheit, sich selbst zu beschuldigen und sich selbst zu geißeln, und die traurige beinhaltet die Angewohnheit, Fehler zu dramatisieren und freudlose Gedanken desselben Inhalts in einen Kreis zu lenken. [...]

Betteln

Betteln

Betteln ist das Betteln von Geld oder anderen materiellen und immateriellen Vermögenswerten von Fremden. Für die Mehrheit der „Fragenden“ ist Betteln die Haupteinnahmequelle. Das Problem des Bettelns geht oft mit Landstreicherei einher. Heutzutage ist dieses Problem ein großes "Geschäft", das von verschiedenen kriminellen Gruppen geführt wird. Oft werden Menschen gezwungen, sich auf Betteln und Betteln einzulassen. Oft ziehen kriminelle Strukturen für ein solches Geschäft Minderjährige an [...]

Ehrgeiz

Ehrgeiz

Ehrgeiz ist der Grad des menschlichen Ehrgeizes, sein Bestreben, Ziele zu erreichen, der Wunsch, äußere Zeichen der Ehre und des Respekts, der Würde und des Stolzes des Einzelnen zu erhalten. Mit anderen Worten, dies ist der Grad des Handlungsspielraums des Subjekts für das Erreichen von Lebensvorteilen sowie für die professionelle und zwischenmenschliche Umsetzung. Wenn das Subjekt im Leben sehr wenig braucht, wird angenommen, dass es kleine Ambitionen hat. Wenn er grandiose Pläne macht [...]

Vandalismus

Vandalismus

Vandalismus ist ein spezifischer Geisteszustand des Subjekts, der dazu drängt, kulturelle Objekte, Kunstwerke zu zerstören, zu entweihen und andere Objekte von öffentlicher Bedeutung zu beschädigen. Das Konzept des Vandalismus hat eine negative Bedeutung in der Gesellschaft und ist eine Form abweichender Verhaltensreaktionen. Das Problem dieses Phänomens liegt in der Sinnlosigkeit von Handlungen, die auf die Vernichtung gemeinfreier Objekte, die Zerstörung historischer Denkmäler, die [...]

Anomie

Anomie

Anomie ist ein Zustand des öffentlichen oder individuellen moralisch-psychologischen Bewusstseins, der durch die Verfälschung moralischer Normen, den Zusammenbruch des moralischen Wertesystems gekennzeichnet ist. Das Konzept der Anomie wurde von einem Soziologen aus Frankreich, Durkheim Emil, vorgeschlagen, um eine abweichende Verhaltensreaktion zu interpretieren, zum Beispiel Selbstmordabsichten, illegale Handlungen. Der Zustand der Anomie ist in Zeiten von Unruhen, Revolutionen, Perestroika und Gesellschaftskrisen in der Gesellschaft verankert, da die veröffentlichten Ziele im Widerspruch zu ihrer Unpraktikabilität stehen [...]